Gedanken und Symptomen mit dem Körper begegnen
- Freygeist Yoga
- 1. Juli
- 2 Min. Lesezeit
You can’t think yourself out of a box that’s made of thought.
Wir können uns nicht mit Gedanken aus unseren Gedankenstrudeln herauswinden. Es bleibt immer eine Beschränkung, weil wir nie das ganze Bild sehen können. Eben nur diese Box.
Ich habe diesen Satz vor vielen Jahren gehört und fand ihn so einleuchtend wie wahr. Gleichzeitig dachte ich, wie großartig, dass Yoga auch mit dem Körper arbeitet. Denn er ist unser Werkzeug, dieses Leben zu erfahren. Das bedeutet auch, dass er schon längst, was wir erlebt haben oder einmal gedacht haben. Oft in Form von Anspannung und Symptomen von Krankheit. Er tut dies nicht um uns zu schaden. Im Gegenteil, er will uns immer schützen, immer nur unser Bestes. Er will uns damit zeigen, was unserem Überleben dienlich ist und was nicht.
Wir sind es, die ihn allzu oft übergehen. Nicht hinhören, wenn er mit uns spricht. Weitermachen und gegen ihn arbeiten. Wir sind es so gewohnt. So groß geworden.
Das klingt nicht so lebendig und frei, oder? Und wenn wir ehrlich sind: die meisten von uns tun das jeden Tag. Aber so muss es nicht bleiben. Und das zu verändern ist eigentlich ziemlich leicht.
Wenn wir lernen mit unserem Körper zu arbeiten und zu leben, dann können wir unsere volle Kraft ausschöpfen und unser Leben in vollerem Umfang genießen.
Dann spüren wir die Erde unter uns und erleben, sie ist auch in uns. Mit all ihrer Sicherheit, Stabilität und Geborgenheit. Alles, wonach wir uns schon sehr lange sehnen.
Und dann sind wir bereit, die Wellen des Lebens zu nehmen. Mit der Kraft des Wassers zu fließen und zu vertrauen, dass es schon gut wird. Oder vielmehr bereits gut ist. Ohne dass alles dafür gut sein muss. Wir müssen dann nicht mehr festhalten und unbedingt wollen, sondern wir können ein bisschen mehr aufgehen im Sein.
Wir können mit der Leichtigkeit der Luft schwingen und mit all ihrer Klarheit agieren. Mutig voran gehen und für uns einstehen. Unseren Weg gehen und damit unserer inneren Stimme folgen. Das wohl wahrhaftigste, was wir tun können.
Und wir könnten endlich das Feuer in uns entfachen. Wir müssten nicht mehr alles Alte mit uns schleppen, sondern könnten die Kraft der Transformation nutzen. Für uns und uns immer wieder fragen: wie hätte ich es gerne und unser Leben so kreieren. Nicht die großen Umbrüche, sondern jeden Tag im Kleinen. In unserem Alltag, der in Summe unser Leben ist.
Und darum ist der Körper keine leere Hülle und unser Geist nicht willkürlich. Beide sind immer, immer FÜR UNS. Nur es braucht andere Methoden, sie zu verstehen.
Sonst bleiben wir in der Box. Dort wo es nur Gedanken gibt, die letztendlich eben nur Gedanken sind. Dort spürt man weder Erde, Wasser, Luft noch Feuer. Und das ist eigentlich sehr wenig lebendig.
Ich habe diese Methoden im Yin Yoga und vielen weiteren Techniken gefunden.
Und darum gebe ich auch in diesem Jahr wieder aus tiefster Überzeugung, mit fundiertem Wissen und vor allem erlebter, authentischer Praxis meine Yin Yoga Ausbildung. In diesem Jahr mit weiteren Aspekten aus den Bereichen Nervensystem, Yoga Nidra, Osteopathie und der Elemente Lehre des Ayurveda.
Alle Informationen findest du im Menü unter Ausbildung.
